Behandlung in Sekunden

Coronavirus und Co. - Gerät desinfiziert mit UV-Strahlung Smartphones

von Robert Klatt

Smartphones, Tablets und andere empfindliche Geräte lassen sich nur schwer desinfizieren. Ein neues Gerät, das mit UV-C-Strahlung statt Chemie Viren und Bakterien zerstört, schafft hier Abhilfe.

Ilmenau (Deutschland). Die derzeitige Studienlage zeigt, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 auf Kunststoff, Metall und anderen glatten Oberflächen unter Optimalbedingungen bis zu drei Tage überleben kann. Noch ist allerdings unklar, ob die bei Kontakt mit einer verseuchten Oberfläche aufgenommenen Dosis ausreicht, um eine Schmierinfektion mit dem Virus auszulösen. Trotzdem hat sich das regelmäßige Desinfizieren aus Angst vor einer Infektion bei Gegenständen wie Einkaufswagen bereits etabliert.

Dies ist bei behüllten Viren relativ einfach möglich, weil tensidhaltige Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel mit mindestens 70 Prozent Alkohol ausreichen, um die Hülle der Krankheitserreger zu zerstören und so verhindern, dass in die Zellen des Menschen eindringen können.

Desinfektionsmittel zu aggressiv für Displays

Während herkömmliche Desinfektionsmittel bei Böden, Türklinken und ähnlichen problemlos benutzt werden können, lassen sich Smartphones, Tablets und andere elektronische Geräte damit oft nicht behandeln, weil die empfindliche Displayfolie durch die Mittel angegriffen wird.

Dies ist besonders problematisch, weil die title="Technik" auch in der Medizin inzwischen zum Alltag gehört und dort leicht mit Viren und Bakterien in Kontakt kommt. Eine regelmäßige Desinfektion ist daher essenziell, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern.

UV-Licht statt Chemie

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB haben daher eine technische Lösung entwickelt, die Viren auf empfindlichen Geräten mit UV-C-Licht zerstört. Es handelt sich dabei den besonders kurzwelligen und energiereichen Bereich des ultravioletten Spektrums der Wellenlänge 100 bis 280 Nanometer.

Das Gerät besteht aus einer Ablage für ein Tablet oder Smartphone, die von 20 UV-C-LEDs mit 269 Nanometern Wellenlänge umgeben ist. Die Leistung liegt bei jeweils 100 Milliwatt, also insgesamt zwei Watt. Laut den Wissenschaftlern wird so innerhalb weniger Sekunden 800 Joule pro Quadratmeter UV-Strahlung abgegeben, die alle Bakterien und Viren tötet.

Prototyp im September 2020

Wie Thomas Westerhoff erklärt, könnte das innovative Gerät in Zukunft in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen mit besonders gefährdeten Personen genutzt werden, um in Sekunden und andere Geräte zu desinfizieren. Laut Westerhoff „bieten LEDs dabei große Vorteile“, was die Wissenschaftler am Beispiel der Smartphone-Desinfektion hervorragend demonstrieren konnten.

Ein Prototyp des Geräts soll leider erst im September 2020 öffentlich vorgestellt werden. Derzeit suchen die Entwickler nach einem Partner aus der Industrie, der das Gerät in großen Stückzahlen produzieren kann.

3 Kommentare

Ernst
Zu teuer, da Kauf ich mir lieber ein neues Smartphone
Cora Corona
Ja, - Viren können auf glatten Oberflächen überleben. Bis zu drei Tage lang.
Man lese und merke auf: ... die entscheidenden Worte ... "bis zu."
Das wird gerne überlesen, hat dann aber höchst manipulative Wirkung.

Die bei Kontakt aufgenommene Dosis an Viren reicht nicht aus um eine Schmierinfektion auszulösen, das ist mittlerweile ebenso sicher und bewiesen wie die relative Ungefährlichkeit des Covid 19 - Coronavirus. Es darf nur nicht gesagt werden.

Das regelmäßige Desinfizieren aus Angst vor Infektion ist Folge einer gehirnwäscheartigen Angstkampagne der Medien - Bundesregierungs - Konnektion, mit vierundzwanzig Stunden währender, andauernder Fernsehindoktrination durch Zwangsgebühren von den Angstopfern selbst finanziert.

Sie glauben es nicht?

https://www.nachrichtenspiegel.de/2020/04/06/psychologische-kriegsfuehrung/

Warum Medien und Regierung das machen? Ich weiß es nicht. Aber Menschen die in Angst vor unsichtbaren Gefahren wie Viren, (Atom-) Strahlen und anderen abstrakten Gefahren leben, lassen sich leicht lenken, steuern und vor allem ausnehmen. Da können die Gefahren noch so irreal sein.

Aber ich will Ihnen Mut machen.
Schalten sie ab- und zu ihren Fernseher aus, und ihr Gehirn ein! Beobachte Sie ihre Umgebung. Hinterfragen Sie alles was Sie sehen und hören. Vor allem wenn es von der Regierung, von ihr bezahlten "Wissenschaftlern", NGOs, Aktivisten oder Menschenrechtler kommt.
Unternehmen schließe ich aus, - deren Anliegen ist bekannt und legitim.

Zu den Handydisplays:
Von Werk aus sind alle mir bekannten Handy- und Tablet Display- Oberflächen aus Keramikglas (Gorillaglass), oder aus Kunststoff. Vielleicht PET, PP oder PVC. Also aus Kunststoffen in denen Alkohole gelagert und aufbewahrt werden.
Lange.
Sehr lange.
Alle meine Displayfolien erwiesen sich in der Vergangenheit als völlig unempfindlich gegen Alkohol. Ich reinige sie nämlich gelegentlich mit verdünntem Spiritus oder Desinfektionsmittel.
Einfach so, - auch schon vor Covid 19. Weil sie eklig werden, mit der Zeit.

Aber die Erlösung naht nun auch für die Gegner der alkoholbasierten Desinfektionsmittel:

"UV-Licht statt Chemie"

Auch hier beachte man das negativ konnotierte Wort "Chemie".
Wie wäre es mit der Alternative:

"Strahlung statt verdünntem Alkohol"?

Hört sich gleich ganz anders an.
Dass UV-Licht Strahlung ist, und schlecht um Ecken herum funktioniert, sollte jedem klar sein. Dass besonders das kurzwellige und energiereiche UV-Licht tief in vor allem transparente Materialien wie Displayfolien, Kunsstoffhüllen oder Menschenhaut eindringt, leuchtet auch ein. Dass eben diese UV-Strahlen für die Zerstörung langkettiger Molekülketten in Kunststoffen und in der Haut verantworlich sind, könnte man auch wissen. Denn genau dieses Licht ist für die Versprödung zahlreicher Kunststoffkappen, Abdeckungen, Blumentöpfe, Plastikflaschen, Gartenmöbel etc. verantwortlich. Auch für runzelige Haut, Altersflecken und bei maßloser Überdosierung manchmal für Krebs.
Ich jedenfalls werde auch weiterhin meine Displays, Tastaturen und Türgriffe mit einer milden Alkohollösung abreiben. Denn der Alkohol tötet nicht nur Viren und Bakterien, er löst auch das anhaftende Fett und den daran anhaftenden anderen Dreck.

Aber die Kliniken können das Gerät gerne kaufen. Immerhin haben "Wissenschaftler" seine hervorragende Funktion bestätigt.
Und es sind LEDs eingebaut.
Na, wenn das mal keine Argumente sind...
Klaus Richard
Angstbürger sterben nicht aus! Angstbürger fallen auch auf die wunderlichsten Märchen herein. Marcus Lanz sagte letztlich: "Das ist eine Frage der Intelligenz". Recht hat er.
Schreib uns deine Meinung
VGWortpixel