Ein alterndes Gehirn nimmt offenbar massenhaft Immunzellen aus dem Blut auf und stellt eine alte Lehrmeinung auf den Kopf.
Immunzellen im Gehirn reifen beim Menschen über mehrere Jahre heran, während derselbe Vorgang bei der Maus nur Wochen dauert.
Ab dem Alter von 50 Jahren ersetzt das Gehirn viele seiner ursprünglichen Immunzellen und Forscher sehen darin einen Alzheimer-Hinweis.
Eine bislang unbekannte Immunzelle taucht im Alzheimer-Gehirn fast nur an einer verräterischen Stelle auf und wirft neue Fragen auf.
Neue Messungen an lebenden Zellen zeigen, wie Immunzellen mit denselben Botenstoffen wie Nerven arbeiten und Entzündungen steuern.