Gato-KI von DeepMind

Künstliche Intelligenz soll den Menschen bald übertreffen

Robert Klatt

Auf den Punkt gebracht
  • Das Google Tochterunternehmen DeepMind arbeitet an einer generalisierten superintelligente KI 
  • Womöglich könnte diese die Intelligenz des Menschen bereits im Jahr 2028 übertreffen
  • KI-Forscher befürchten, dass diese KI den Menschen als dominierende Lebensform auf der Erde ersetzen könnte

DeepMind, ein Tochterunternehmen von Google, entwickelt eine generalisierte KI, die die Intelligenz des Menschen bald übertreffen soll.

London (England). DeepMind, ein Tochterunternehmen von Google, ist laut Nando de Freitas, einem leitenden Forscher der Abteilung für Künstliche Intelligenz (KI), aktuell dabei, eine KI zu entwickeln, die es mit menschlicher Intelligenz aufnehmen können soll. Die sogenannte Gato-KI kann bereits unterschiedliche komplexe Aufgaben übernehmen, darunter das Schreiben von Poesie und das Zusammensetzen von Blocks. Laut einem Bericht von Independent muss DeepMind die generalisierte KI aber noch vergrößern, damit diese es mit der Intelligenz von Menschen aufnehmen kann.

Ursache des Kommentars von Nando de Freitas war ein Bericht von The Next Web, laut dem eine KI niemals einen Menschen übertreffen kann. Auf Twitter widersprach De Freitas dieser Aussage heftig und schrieb: „Es geht darum, diese Modelle größer, sicherer, recheneffizienter, schneller bei der Abtastung, intelligenterem Speicher, mehr Modalitäten, innovativen Daten, online/offline zu machen …“.

Generalisierte superintelligente KI in den kommenden Jahren

In der Forschung existieren Prognosen, laut denen eine generalisierte superintelligente KI bis zum Jahr 2028 realistisch ist. Viele Wissenschaftler warnen jedoch davor, eine KI zu entwickeln, die den Menschen übertreffen könnte oder die zumindest so intelligent ist wie Menschen. Diese könnte womöglich den Menschen als dominierende Lebensform auf der Erde ersetzen.

Laut De Freitas hat bei DeepMind die „Sicherheit bei der Entwicklung“ deshalb die „größte Bedeutung“. Es handelt sich dabei laut dem Forscher „wahrscheinlich um die größte Herausforderung“. Das Unternehmen arbeitet deshalb an einem „roten Knopf“, der die Risiken einer superintelligenten KI mindern soll.

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