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Autoverkauf

Männer und Frauen verkaufen Autos aus unterschiedlichen Gründen

Eine repräsentative Umfrage hat die Gründe für den Autoverkauf in Deutschland untersucht. Dabei kam heraus, dass die meisten Autobesitzer ihr Fahrzeug vor größeren Reparaturen verkaufen. Männer trennen sich jedoch vorzugsweise von ihrem Auto, wenn ihnen die Optik nicht mehr gefällt. Frauen verkaufen eher aus Umweltgründen ihren PKW.

München (Deutschland). Dem Deutschen sagt man nach, er liebe sein Auto. Doch so groß die Liebe auch sein mag, irgendwann wird es Zeit sich von seinem Fahrzeug zu trennen und sich nach einer Alternative umzuschauen. Im Zeitalter des Internets stehen dem Autobesitzer dazu zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Der professionelle Autoankauf ist dabei in den letzten Jahren immer beliebter geworden, denn dieser erspart den Verkäufer die teilweise kostenpflichten Inserate und die damit verbundenen Anfragen zahlreicher Interessenten. Aber warum trennen sie die Deutschen eigentlich von Ihrem Auto? Innofact hat dazu im Auftrag von AutoScout24 eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Diese zeigt nicht nur die naheliegenden Motive, sondern auch geschlechterspezifische Unterschiede sowie teils schon recht skurrile Verkaufsgründe.

Die naheliegenden Gründe für den Fahrzeugverkauf konnte die Umfrage bestätigen. So verkaufen rund 63 Prozent der Deutschen ihr Auto, wenn eine Reparatur auf die Nächste folgt oder wenn die Wartungsreparaturen eine gewisse Summe übersteigen würden. Aber auch bei größeren Schäden, beispielsweise am Motor oder durch einen Unfall würden die meisten der Befragten (52 Prozent) ihr Auto verkaufen, anstatt es reparieren zu lassen. Mit 36 Prozent liegen veränderte Lebensumstände, wie beispielsweise Nachwuchs oder die Anschaffung eines Hundes, auf dem dritten Platz. In diesen Fällen wird häufig nach einem geräumigeren und eher praktischeren Fahrzeug gesucht.

Frauen setzen andere Prioritäten als Männer

Wirft man einen Blick auf die aktuellen Diskussionen zum Thema Dieselfahrverbote und Feinstaubemissionen, sollte man eigentlich denken, der Umweltfaktor sollte beim Autokauf mittlerweile eine recht große Rolle spielen. Jedoch zeigt die Umfrage, dass gerade einmal jeder Vierte (26 Prozent) sein Auto verkaufen würde, wenn dieser die Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide nicht mehr erfüllt. Hier zeigt sich zudem ein großer Unterschied zwischen Männern und Frauen: Frauen ist der aktuelle Umweltstandard wesentlich wichtiger (29 Prozent) als Männern (23 Prozent). Männer verkaufen ihr Auto dafür häufiger, wenn ihnen die Optik nicht mehr zusagt (18 Prozent). Bei Frauen beträgt der Prozentsatz im Vergleich gerade einmal zwölf Prozent. Und auch ein Nachfolgemodell des aktuellen PKWs ist für viele ein Grund, das Fahrzeug zu verkaufen (Männer 14 Prozent, Frauen neun Prozent).

Fahrzeugfarben und Statussymbole sind weniger wichtig

Zwar zeigte sich in der Umfrage, dass für manche Autobesitzer die Farbe des Fahrzeugs tatsächlich ein Verkaufsgrund sein kann, dennoch würden lediglich nur zwei Prozent der Frauen und ebenfalls zwei Prozent der Männer ihr Auto verkaufen, wenn ihnen die Farbe nicht mehr gefällt. Ein weiterer, recht kurioser Verkaufsgrund ist, wenn der Nachbar ein größerer Fahrzeug hat. Immerhin würden zwei Prozent der Männer und ein Prozent der Frauen ihren PKW verkaufen um ein höherwertiges Fahrzeug anzuschaffen um den Nachbarn zu übertrumpfen.

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