Von: Dennis L.
Studie bestätigt

17,3 Paar Schuhe besitzt die deutsche Frau

Es scheint, als ob an dem Klischee, dass Frauen eine große Schwäche für Schuhe besitzen, etwas dran zu sein scheint: Eine aktuelle Studie ergab, dass die deutschen Frauen mehr als doppelt so viele Schuhe besitzen wie deutsche Männer.

Deutsche Frauen haben eine Schwäche für Schuhe.
© w.r.wagner / pixelio.de

Köln (Deutschland). Das in Köln ansässige Meinungsforschungsinstitut YouGov hat in einer Studie herausgefunden, dass jeder Deutsche im Durchschnitt 12,8 Paar Schuhe besitzt. Alleine auf die Frauen fallen dabei durchschnittlich 17,3 Paar Schuhe pro Person. Damit haben die Damen mehr als doppelt so viele Schuhe im Schuhschrank wie die Männer, die durchschnittlich nur 8,2 Paar Schuhe besitzen.

Die YouGov-Studienergebnisse kann auch Philip Hauberg, Geschäftsführer des Sneaker-Shop sneaxs.de, bestätigen: „Deutlich mehr als die Hälfte unserer Kunden sind Frauen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Zudem bestellen Frauen, anders als Männer, oft gleich zwei bis drei Paar Schuhe auf einmal.“

Viele Schuhe die nicht getragen werden

Des Weiteren fand die Studie heraus, dass obwohl die Frauen deutlich mehr Schuhe besitzen, davon nur sehr wenige regelmäßig getragen werden. Von den 17,3 Paar Schuhen ziehen Frauen ganze 10,8 Paar seltener als einmal im Monat an. Bei den Männern sind es dagegen 4,2 Paar Schuhe. Statistisch gesehen bleiben bei beiden Geschlechtern ein Paar Schuhe nahezu ungetragen im Schrank stehen.

Für Schuhe wird mehr Geld ausgegeben als geplant

Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass 48 Prozent der Deutschen beim Schuhkauf mehr Geld ausgeben als sie dafür eigentlich einplant haben. Bei Frauen stehen beim Shoppen vor allem Sneaker, Stiefeletten, Ballerinas, Plateauschuhe, High Heels und Stiefeletten auf der Einkaufsliste. Bei Männern sind es dagegen Sneakers und Budapester.

Insgesamt wurden 1.011 Personen über 18 Jahren repräsentativ befragt. Ob die aktuelle Studie aber nun das Klischee mit dem Schuhtick der Frauen bestätigt, liegt wohl im Auge des Betrachters.

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