Vollbart

Minoxidil – „Bartwachsmittel“ mit gefährlichen Nebenwirkungen

von Robert Klatt

Das Haarwuchsmittel Minoxidil sollte nicht im Gesicht genutzt werden, weil es gefährliche Nebenwirkungen auslösen kann.

Berlin (Deutschland). Eine Reihe unabhängiger Studien hat belegt, dass Männer mit starkem Bartwuchs in vielen Situationen von anderen Personen als kompetenter und attraktiver angesehen werden. Als besonders männlich stufte ein Großteil der befragten Probanden dabei einen Vollbart ein, der in den Studien als Bart definiert wurde, der das Kinn, die Oberlippe und die Wangen durchgehend bedeckt, eine gleichmäßige Behaarung besitzt und keine Lücken aufweist.

Inzwischen hat sich deshalb eine Industrie im Bereich Bartwuchsmittel kaufen gebildet, die auch Männern mit einem schwachen natürlichen Bartwuchs einen Vollbart verspricht. Häufig nutzen Männer aber auch das Haarwuchsmittel Minoxidil, von dem sie sich einen stärkeren Bartwuchs erhoffen.

Minoxidil – Keine Zulassung als Bartwuchsmittel

Medikamente mit dem Wirkstoff Minoxidil sind seit 2005 in Deutschland rezeptfrei erhältlich. Zugelassen wurde der Wirkstoff zur Behandlung von androgenetischer Alopezie bei Frauen und Männern, inzwischen wird es aber bei anderen Formen von Haarverlusten genutzt. Zur Anwendung als Bartwuchsmittel hat der Wirkstoff keine Zulassung.

Ursprünglich wurde Minoxidil orales Antihypertonikum zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) entwickelt. Bei der äußeren Anwendung sorgt das Medikament für eine Erweiterung der Kapillaren, eine Bildung von vascular endothelial growth factor (VEGF) und die Öffnung von ATP-abhängiger Kaliumkanälen. Es kommt dabei zu einer Stärkung der Haarfollikel und einer Verlängerung der Wachstumsphase, die gemeinsam zu einer Umkehr des Miniaturisierungsprozesses des Haarfollikels führen können.

Nebenwirkungen von Minoxidil

Um weiteren Haarverlust zu verhindern und sogar neue Haare entstehen zu lassen, muss Minoxidil zweimal täglich auf die trockene Kopfhaut appliziert werden. Danach dürfen Haut und Haare für mindestens vier Stunden nicht mit Wasser in Kontakt treten. Allein dies zeigt schon deutlich, dass Haarwuchsmittel auf Basis von Minoxidil sich nicht als Bartwuchsmittel eignen. Hinzu kommen teilweise starke Nebenwirkungen wie Reizungen und Entzündung der Haut, die besonders häufig bei der Anwendung im Gesicht auftreten.

Bei empfindlichen Personen kann der Wirkstoff außerdem auch bei äußerlicher Anwendung zu einer Blutdruckerniedrigung führen, was weitere Nebenwirkungen wie ein Schwächegefühl, Schwindel und Benommenheit auslösen kann. Ärzte raten deshalb von Minoxidil als Bartwuchsmittel ab.

Ursachen für schwachen Bartwuchs

Mediziner empfehlen Männern mit schwachem Bartwuchs, statt der Verwendung eines herkömmlichen Haarwuchsmittels erst die dafür verantwortlichen Ursachen zu bestimmen. Diese können sich individuell stark unterscheiden. Lange galt vor allem ein Testosteronmangel als Hauptursache für einen schwachen Bartwuchs, inzwischen haben zahlreiche Studien aber belegt, dass in vielen Fällen auch Übergewicht und eine Mangelernährung das Haarwachstum behindern können.

Vitamine und Nährstoffe für einen dichten Vollbart

Renommierte Gesundheitsexperten und Ernährungsberater empfehlen deshalb Männern, die daran denken ihren Bartwuchs medikamentös anzuregen, zuvor ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel wie Joe´s Finest auszuprobieren, das den Körper mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt und so bei vielen Männern den Bartwuchs anregt. Die natürlichen Inhaltsstoffe können laut einer Reihe von Studien nach etwa zwei Monaten die Aktivität der Haarfollikel erhöhen und somit das Bartwachstum verbessern.

Auch Erfahrungsberichte von Nutzern, die ihre übliche Ernährung um ein Mittel wie Joe´s Finest ergänzt haben, fallen überwiegend positiv aus und bestätigen damit die Empfehlungen von Ärzten sowie die Studien, laut denen ein Mangel an Vitaminen und Nährstoffen den Bartwuchs hemmen kann.

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