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Erdbebenmessung

Globale seismische Aktivitäten stellen Geologen vor ein Rätsel

Am 11. November registrierten seismische Geräte auf der ganzen Welt ein ungewöhnliches Ereignis. Was sich jedoch hinter der vermutlich geologischen Aktivität verbirgt, stellt Geologen vor ein Rätsel.

New York (U.S.A.). Am 11. November 2018 erschütterte ein rätselhaftes Ereignis den Planeten. Seismographen auf der ganzen Welt haben dieses Phänomen aufgezeichnet. Allerdings fand zu diesem Zeitpunkt nirgendswo ein klassisches Erdbeben bzw. Unterseebeben statt. Bis heute rätseln Geologen auf der ganzen Welt, welchen Ursprung die seismische Aktivität gehabt haben könnte.

Auch wenn das Geheimnis über den Ursprung der globalen Erschütterung noch gehütet bleibt, so konnten Geophysiker wenigstens den Ursprungsort identifizieren. Sie entdeckten einen Zusammenhang mit einer ganzen Serie von seismischen Ereignissen, die in den letzten Monaten in der Region um die Inselgruppe Mayotte im westlichen Indischen Ozean aufgezeichnet wurden. „So etwas habe ich bisher noch nie gesehen“, beschreibt der Erdbebenexperte Göran Ekström von der Columbia University in New York.

Vermutungen über den Ursprung der seismischen Aktivität

Am 15. Mai 2018 wurde das schwerste Beben, mit einem Wert von 5,8 auf der Richterskala, aus der Bebenserie gemessen. Es befand sich in der Nähe von der Straße von Mosambik zwischen Madagaskar und dem afrikanischen Festland. Dieses Beben war das stärkste, dass jemals im sogenannten Komorenbecken aufgezeichnet wurde.

Bisherige Analysen durch Experten aus der ganzen Welt zeigen, dass weder die Bebenserie noch die seismische Erschütterung am 11. November alleine durch die Plattenbewegung entstanden sein kann. Die Geologen schließen daher vulkanische Aktivitäten nicht aus, denn solche Schwarmbeben treten meistens dann auf, wenn im Umfeld Magma aufsteigt. Die Vulkane in der umliegenden Region sind seit mehr als 4.000 Jahren inaktiv. Eine Theorie zur Klärung der seismischen Vorkommnisse wäre, dass sich ein neues magmatisches Zentrum tief unter dem Meeresboden formt, welches in Zukunft vielleicht auch wieder die regionalen Vulkane zum Leben erweckt.

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