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Ernährung - Welche Fütterungsart ist für Hunde am gesündesten?

 Robert Klatt  nenoitarepooK etlhazeb tlähtnE

Ernährung - Welche Fütterungsart ist für Hunde am gesündesten?
Gesunde Hundeernährung (Foto: © AllaSerebrina, depositphotos.com)

Die Ernährung zählt zu den wichtigsten Faktoren für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Hundes. Besonders die Frage, ob Nassfutter oder Trockenfutter die bessere Wahl ist, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass die Antwort komplexer ist als häufig angenommen.

Berlin (Deutschland).Die Auswahl des passenden Hundefutters zählt zu den häufigsten Fragen rund um die Ernährung von Hunden. Das Angebot reicht von klassischem Nassfutter über Trockenfutter bis hin zu zahlreichen Spezialfuttern für unterschiedliche Lebensphasen oder gesundheitliche Bedürfnisse. Hinzu kommen widersprüchliche Empfehlungen aus Werbung, sozialen Medien und Erfahrungsberichten. Dadurch entsteht häufig der Eindruck, dass eine bestimmte Fütterungsart grundsätzlich gesünder sei als eine andere. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeichnen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild.

Eine wichtige Orientierung bietet die im Jahr 2025 veröffentlichte Übersichtsarbeit Systematic Review and Meta Analysis of Quality Claims in Fresh Pet Food. Darin wurden zahlreiche wissenschaftliche Studien zur Qualität verschiedener Fütterungsformen ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, dass weder Nassfutter noch Trockenfutter pauschal als gesündere Wahl eingestuft werden kann. Die Autoren kommen vielmehr zu dem Schluss, dass sich viele Werbeaussagen über einzelne Futtersorten wissenschaftlich nicht eindeutig belegen lassen. Entscheidend ist vielmehr, ob ein Futter den Nährstoffbedarf des Hundes vollständig deckt und ausgewogen zusammengesetzt ist.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht steht daher nicht die Darreichungsform im Mittelpunkt, sondern die Qualität des Futters. Laut den Experten von https://fera24.de/ haben hochwertige Zutaten, eine bedarfsgerechte Zusammensetzung sowie eine ausreichende Versorgung mit Energie, Eiweiß, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen einen deutlich größeren Einfluss auf die Gesundheit als die Frage, ob das Futter trocken oder feucht angeboten wird. Diese Erkenntnis bildet den wissenschaftlichen Ausgangspunkt für die Bewertung der verschiedenen Fütterungsarten.

Nassfutter im wissenschaftlichen Faktencheck

Neben der Flüssigkeitsversorgung kann Nassfutter auch die Futteraufnahme beeinflussen. Durch seinen intensiveren Geruch und die weiche Konsistenz wird es von vielen Hunden besonders gut angenommen. Die Studie beschreibt zudem, dass der hohe Feuchtigkeitsgehalt die Aufnahme größerer Wassermengen über das Futter ermöglicht und dadurch die tägliche Hydration unterstützt. Hinweise auf Vorteile für die Verdauung ergeben sich vor allem dann, wenn das Futter ausgewogen zusammengesetzt ist und gut verdauliche Zutaten enthält. Die Ergebnisse stehen im Einklang mit aktuellen Übersichtsarbeiten, nach denen sich die gesundheitlichen Effekte weniger aus der Fütterungsart selbst als aus der gesamten Rezeptur ableiten.

Die aktuelle Forschung bewertet Nassfutter für Hunde, etwa https://fera24.de/nassfutter-fur-hunde/, daher nicht allein anhand seines Wassergehalts oder seiner Konsistenz. Ausschlaggebend sind vielmehr die Qualität der verwendeten Rohstoffe, eine ausgewogene Nährstoffversorgung sowie die Einhaltung der Anforderungen an ein vollwertiges Alleinfuttermittel. Eine transparente Deklaration und hochwertige Proteinquellen gelten ebenfalls als wichtige Qualitätsmerkmale. Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren entscheidet darüber, ob Nassfutter einen wertvollen Beitrag zu einer bedarfsgerechten Ernährung leisten kann.

Die Herstellung von Trockenfutter erfolgt überwiegend durch das sogenannte Extrusionsverfahren. Dabei werden die einzelnen Zutaten unter hohem Druck und bei hohen Temperaturen verarbeitet, bevor sie ihre typische Form erhalten und anschließend getrocknet werden. Die Übersichtsarbeit Insights to Study, Understand and Manage Extruded Dry Pet Food Palatability aus dem Jahr 2024 beschreibt, dass dieses Verfahren eine gleichbleibende Produktqualität ermöglicht und gleichzeitig die Verdaulichkeit bestimmter Inhaltsstoffe verbessern kann. Gleichzeitig können hitzeempfindliche Vitamine während der Verarbeitung teilweise verloren gehen. Dieser Effekt wird in der Regel durch eine gezielte Ergänzung der Nährstoffe nach dem Herstellungsprozess ausgeglichen. Darüber hinaus beeinflusst die Extrusion die Konsistenz und den Geschmack des Futters, was sich auf die Akzeptanz bei Hunden auswirken kann.

Neben ernährungsphysiologischen Aspekten bietet Trockenfutter verschiedene praktische Vorteile im Alltag. Aufgrund seines geringen Wassergehalts lässt es sich über einen längeren Zeitraum lagern und einfach transportieren. Auch die Portionierung fällt häufig leichter, da die Futtermenge exakt abgewogen werden kann. Nach den Erkenntnissen der Palatability Studie trägt zudem die einheitliche Beschaffenheit der Kroketten dazu bei, eine gleichbleibende Aufnahme des Futters zu ermöglichen. Diese Eigenschaften machen Trockenfutter besonders für Hundehalter interessant, die Wert auf eine unkomplizierte Fütterung legen.

Auch die Zahngesundheit wird häufig als Vorteil von Trockenfutter genannt. Die Studie Influence of Wet and Dry Commercial Diets on the Oral Microbiome of Dogs aus dem Jahr 2025 zeigt, dass Trockenfutter wie https://fera24.de/hundefutter/ die Bildung von Zahnbelag unter bestimmten Voraussetzungen verringern kann. Verantwortlich dafür ist vor allem der mechanische Abrieb beim Kauen. Gleichzeitig weisen die Autoren darauf hin, dass dieser Effekt begrenzt ist und eine regelmäßige Zahnpflege nicht ersetzen kann. Für eine langfristig gute Mundgesundheit bleiben Maßnahmen wie das Zähneputzen oder speziell entwickelte Zahnpflegeprodukte weiterhin von zentraler Bedeutung.

Was hochwertiges Hundefutter wirklich auszeichnet

Die Zutatenliste gehört für viele Hundehalter zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Futters. Dennoch lässt sich daraus allein kaum ableiten, wie hochwertig ein Produkt tatsächlich ist. Die im Jahr 2025 veröffentlichte Übersichtsarbeit Systematic Review and Meta Analysis of Quality Claims in Fresh Pet Food kommt zu dem Ergebnis, dass zahlreiche Werbeaussagen rund um Tiernahrung wissenschaftlich nur unzureichend belegt sind. Begriffe wie „Premium“ oder „besonders hochwertig“ besitzen keine einheitliche wissenschaftliche Definition und erlauben daher keine verlässliche Aussage über den tatsächlichen Nährwert eines Futters. Erst die gesamte Rezeptur entscheidet darüber, ob ein Produkt den Bedarf eines Hundes angemessen decken kann.

Auch bestimmte Marketingversprechen sollten nach aktuellem Forschungsstand mit Vorsicht bewertet werden. Die Übersichtsarbeit Grain Free Diets for Dogs and Cats. An Updated Review aus dem Jahr 2025 zeigt, dass Bezeichnungen wie „getreidefrei“ oder „natürlich“ kein verlässlicher Hinweis auf eine höhere Qualität des Futters sind. Für gesunde Hunde gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand keinen allgemeinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass getreidefreie Produkte grundsätzlich Vorteile bieten. Vielmehr kommt es darauf an, ob das Futter den individuellen Nährstoffbedarf erfüllt und aus sorgfältig ausgewählten Zutaten besteht. Die Qualität eines Hundefutters lässt sich daher nicht an einzelnen Schlagworten festmachen, sondern an der wissenschaftlich fundierten Zusammensetzung der Rezeptur.

Die richtige Futterwahl richtet sich nach dem Hund

Die optimale Ernährung hängt von den individuellen Eigenschaften des Hundes ab. Alter, Körpergewicht, Aktivitätsniveau und gesundheitliche Besonderheiten beeinflussen den täglichen Bedarf an Energie und Nährstoffen. Welpen benötigen beispielsweise eine andere Zusammensetzung des Futters als ausgewachsene oder ältere Hunde. Auch chronische Erkrankungen oder Unverträglichkeiten können eine angepasste Ernährung erforderlich machen. Die aktuellen Übersichtsarbeiten zur Hundeernährung kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass sich keine allgemeingültige Empfehlung für alle Hunde ableiten lässt. Eine bedarfsgerechte Fütterung orientiert sich deshalb immer an den individuellen Voraussetzungen des einzelnen Tieres.

Sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter können Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Die Meta Analyse aus dem Jahr 2025 zeigt, dass beide Fütterungsformen jeweils eigene Stärken besitzen und sich nicht grundsätzlich als besser oder schlechter bewerten lassen. Während Nassfutter unter anderem zur Flüssigkeitsaufnahme beitragen kann, überzeugt Trockenfutter durch praktische Eigenschaften und eine einfache Handhabung. Auch eine Kombination beider Fütterungsformen kann sinnvoll sein, sofern die gesamte Nährstoffversorgung ausgewogen bleibt und die tägliche Futtermenge entsprechend angepasst wird.

Eine Umstellung des Futters sollte grundsätzlich schrittweise erfolgen. Wird ein neues Produkt über mehrere Tage hinweg langsam mit dem bisherigen Futter vermischt, kann sich der Verdauungstrakt besser an die veränderte Zusammensetzung anpassen. Dadurch lässt sich das Risiko von Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Blähungen verringern. Gleichzeitig bietet eine langsame Umstellung die Möglichkeit, die individuelle Verträglichkeit des neuen Futters zu beobachten. Eine stabile Darmflora gilt als wichtiger Bestandteil der allgemeinen Gesundheit und kann durch eine behutsame Futterumstellung unterstützt werden.

Fazit der aktuellen Forschung: Qualität schlägt Fütterungsform

Aus diesem Grund gibt es nach aktuellem Forschungsstand keine allgemeingültige Empfehlung für bestimmte
https://fera24.de/hundefutter-und-snacks/. Die Metaanalyse aus dem Jahr 2025 unterstreicht, dass die Ernährung immer an die individuellen Bedürfnisse des Hundes angepasst werden sollte. Alter, Aktivitätsniveau, Gesundheitszustand und persönliche Verträglichkeit bestimmen gemeinsam, welche Zusammensetzung im Einzelfall sinnvoll ist. Eine pauschale Einteilung in gute und schlechte Fütterungsformen wird dem heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht gerecht.

Beim Kauf von Hundefutter sollte der Schwerpunkt deshalb auf einer ausgewogenen Rezeptur, hochwertigen Proteinquellen, einer transparenten Deklaration und einem vollwertigen Alleinfuttermittel liegen. Ob Nassfutter, Trockenfutter oder eine Kombination aus beiden gewählt wird, ist nachrangig, sofern die Nährstoffversorgung den individuellen Bedarf des Hundes zuverlässig deckt. Wer verschiedene hochwertige Produkte vergleichen möchte, findet beispielsweise im Sortiment von Fera24 eine große Auswahl an Nassfutter und Trockenfutter für unterschiedliche Altersstufen, Aktivitätslevel und Ernährungsbedürfnisse.

Quellen:

Studie im Fachmagazin Systematic Review and Meta Analysis of Quality Claims in Fresh Pet Food, doi: 10.3390/ani16010041

Studie im Fachmagazin Applied Sciences, doi: 10.3390/app14020760

Studie im Fachmagazin Animals, doi: 10.3390/ani14071095

Studie im Fachmagazin Animals, doi: 10.3390/ani15081098

Studie im Fachmagazin Animals, doi: 10.3390/ani16010041

Studie im Fachmagazin Animals, doi: 10.3390/ani15142009

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