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Zahlreiche Fundstellen

Hitzeperiode gibt zahlreiche archäologische Fundstätten frei

Die in Europa anhaltende Trockenheit lässt alte historische Strukturen in der Landschaft besonders gut erkennen. So hat die diesjährige Hitzeperiode bereits zahlreiche archäologische Fundstätten in Großbritannien freigegeben.

Swindon (Großbritannien). Für die Archäologie sind die in Europa anhaltenden hohen Temperaturen und die geringe Luftfeuchtigkeit ein Segen: Bisher wurden schon zahlreiche historische Strukturen mit Hilfe von Luftaufnahmen ausfindig gemacht – und es folgen stets neue Entdeckungen. Mit Hilfe von Drohnen lassen sich die Grundrisse der alten Gebäude oder Gartenanlagen besonders gut ausfindig machen, teilte die Denkmalpflegebehörde Historic England mit.

Großangelegte Suche

Archäologen im ganzen Land nutzen schon seit Wochen das warme und trockene Wetter, um weitere unbekannte Strukturen zu entdecken. So haben einige Archäologen beispielsweise Umrisse von unbekannten Gebäuden und Gartenanlagen des ehemaligen Herrenhaus Tixall Hall in der Grafschaft Staffordshire ausfindig machen können. Das Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert diente für zwei Wochen als Gefängnis für Maria Stuart und wurde im Jahr 1927 weitgehend abgerissen.

Aber auch in der Grafschaft Oxfordshire kamen Überreste einer uralten Siedlung zum Vorschein. Weitere bedeutende Funde sind bisher zudem ein alter römischer Bauernhof sowie eine Beerdigungsstätte aus der Bronzezeit. „Es ist aufregend, dass das warme Wetter so lange anhält“, freut sich Helen Winton von Historic England. „Das letzte außergewöhnliche Jahr war 2011. Damals entdeckten wir mehr als 1.500 archäologische Stätten“.

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