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Der große Test

Ökobilanz von Fertighäuser wird erfasst

Da immer mehr Hausbesitzer wert auf eine gute ökologische Bilanz und eine hohe Nachhaltigkeit legen, wird eine neue Studie bis Ende 2013 die Ökobilanz von Fertighäusern untersuchen.

Mit dem Projekt "Ökobilanz-Basisdaten für Häuser in Holzbauweise" wird der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) und das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) die Ökobilanz von Fertighäusern auf Holzbasis untersuchen. Das besondere an dieser Studie: Die Forscher untersuchen nicht nur die ökologische Bilanz fertig gebauter Fertighäuser, sondern von der Pflanzung der benötigten Bäume bis hin zur Abfallentsorgung alle Prozesse, die mit der Produktion und dem Aufbau eines Fertighauses zu tun haben.

Fertighäuser sind in den letzten Jahrzehnten immer beliebter geworden, denn Sie sind erheblich günstiger als ein Haus mit klassischer Bauweise und der Aufbau dauert in der Regel nur wenige Tage. Immer mehr Unternehmen der Branche, wie beispielsweise die Romberger Fertigteile GmbH (Link: www.romberger.at), wissen das ihren Kunden immer umweltbewusster werden. Die Ergebnisse der Studie sollen später für Endkunden in einer öffentlichen Datenbank einsehbar sein, damit Bauherren Sicherheit im Bezug auf die Ökobilanz und Nachhaltigkeit ihres Fertighauses haben.

Für die Studie arbeitet das vTI mit insgesamt 45 Fertighaushersteller zusammen. Ergänzend werden bestehende Daten aus Baudatenbanken sowie Umweltproduktdeklarationen zur Auswertung herangezogen. Das Projekt Ökobilanz-Basisdaten für Häuser in Holzbauweise profitiert zudem von den Forschungsergebnissen der ÖkoPot-Studie aus dem Jahr 2008, in der ökologische Potenziale einzelner Bauteile eines Hauses untersucht wurden.

Die Forscher versuchen die Studie so genau wie möglich zu erstellen. Dazu berücksichtigen Sie beispielsweise die Anpflanzung der benötigten Bäume, die Entsorgung von Abfällen und die Ausschüttung von Giftstoffen. Bei einer Analyse, die einen Prozess von der Wiege bis zur Bahre begleitet, sprechen die Forscher von einer sogenannten cradle-to-gate-Analyse.

Mit den Ergebnissen ist frühsten Ende 2013 zu rechnen, da die Erfassung aller Daten sehr komplex und umfangreich ist.

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