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Rochester Cloak

Einfache Tarntechnik lässt Gegenstände verschwinden

Mit einem neuartigen Tarngerät ist es amerikanischen Forscher gelungen Objekte quasi unsichtbar zu machen. Das Besondere an der neuen Tarntechnik ist, dass dies auch aus verschiedenen Blickwinkeln funktioniert – ohne den Hintergrund zu verzerren.

New York (U.S.A.). Physiker um Joseph Choi von der Universität von Rochester in New York haben eine neuartige Tarntechnik entwickelt. Hinter einer Art Lupe scheinen Gegenstände unsichtbar zu werden. Das Besondere an dieser Tarntechnik ist, dass selbst große Objekte für das menschliche Auge unsichtbar gemacht werden können – und das aus unterschiedlichen Blickwinkeln des Betrachters und ohne das die Lichtbrechung Einfluss auf Objekte hinter dem getarnten Gegenstand hat.

Tarngeräte gibt es bereits viele, doch eine so einfache Tarntechnik wie das von den Physikern getaufte Rochester Cloak Tarnsystem gab es bisher noch nicht. Die Physiker benutzen vier herkömmliche Linsen um einen Gegenstand quasi unsichtbar zu machen. Dabei haben es die Physiker geschafft, dass der Betrachter einfach durch den Gegenstand hindurchsehen kann ohne das sich der Hintergrund verändert.

Tarntechnik für Chirurgie und Militär

Die neue Tarntechnik löst erstmals Probleme anderer Technologien. „Das ist soweit wir wissen die erste Tarntechnologie, mit der Dinge dreidimensional und beständig unsichtbar gemacht werden können“, so Choi.

Dadurch ergeben sich für die Medizin und auch für das Militär ganz neue Möglichkeiten. So könnte ein Chirurg beispielsweise bei einer Operation durch seine Hände hindurchsehen und hätte damit einen besseren Blick auf das, woran er operiere.

Das amerikanische Militär hat bereits Interesse an der neuen Tarntechnik geäußert. Für was die neue Technologie genau zum Einsatz kommen soll, ist jedoch noch nicht bekannt.

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