SEO-Studie

Diese Google-Rankingfaktoren sind wirklich relevant

Dennis L.

Für zehntausende Unternehmen in Deutschland und für Millionen große und kleine Geschäfte und Onlineshops weltweit spielen die Rankingfaktoren von Google eine wichtige Rolle, denn diese sind oftmals ausschlaggebend für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Eine Studie hat nun analysiert, welche Ranking-Faktoren für Google wirklich relevant sind - mit zum Teil überraschenden Ergebnissen.

Hamburg (Deutschland). Eine aktuelle Studie von renommierten SEO-Experten hat rund 11,8 Millionen Google-Suchergebnisse analysiert und dabei Faktoren ausgewertet, welche wirklich Einfluss auf die Positionierung in den Suchergebnissen haben. In Kooperation mit dem SEO-Tool Ahrefs haben die Experten für Suchmaschinenoptimierung insgesamt zwölf wesentliche Faktoren ausfindig machen können, welche das Google-Ranking am stärksten beeinflussen. Neben bereits länger bekannten Punkten auf dieser Liste sind auch einige Überraschungen dabei.

1. Hochwertige Backlinks

Laut Ahrefs-Domain-Rating besaßen die Websites mit den besten Suchergebnissen auch viele hochwertige Backlinks. Je quantitativer und qualitativer die Backlinks waren, desto besser waren die Rankings der gesamten Domain. Die Experten sprechen hier von dem sogenannten Trust einer Seite, der zu Teilen an die verlinkte Domain vererbt wird. Solche hochwertigen Links werden in der Regel nur durch sehr guten Content oder eine professionelle Backlink-Agentur generiert.

2. Anzahl der Backlinks

Ein weiterer wichtiger Ranking-Faktor betrifft die Anzahl der Backlinks. So fanden die Experten heraus, dass wie bei der Qualität der Backlinks auch die Anzahl großen Einfluss auf die Position in den Google-Suchergebnissen hat. Durchschnittlich besaßen die Websites auf der ersten Position 3,8-mal mehr Backlinks als die Internetseiten auf Platz zwei bis zehn. Viele Backlinks werden ebenfalls durch guten Content aufgebaut.

3. Backlinks unterschiedlicher Domains

Nicht nur die Anzahl der Backlinks ist für ein gutes Google-Ranking wichtig, auch die Anzahl der Domains, die auf die eigene Website verlinken. So konnten die Seiten in der Studie ein besseres Ranking erzielen, die viele Backlinks von unterschiedlichen Domains besaßen.

4. Content-Qualität

Ein weiterer wichtiger Ranking-Faktor für die Suchmaschine Google ist die Qualität des Contents. Je tiefer in das Thema eingegangen ist, desto besser waren laut SEO-Optimization-Tool Clearscope das Ranking. Solcher holistische Content wird häufig von professionellen Autoren, Redakteuren oder Experten geschrieben, welche sich zu jedem Fachgebiet auf Textbörsen finden lassen.

5. Content-Länge

Interessant ist ebenfalls die durchschnittliche Länge des Inhaltes der Seiten, welche den ersten Platz in der Google-Suche belegten. Es zeigte sich, dass der Content im Durchschnitt eine Länge von 1.447 Wörtern besaß. In der Top 10 der Suchtreffer war die Länge des Inhalts zudem etwa gleichmäßig verteilt.

6. Verweildauer

Eine laute Studie sehr wichtige Rolle spielt die sogenannte Verweildauer auf einer Website. Besucher die mehr Zeit auf einer Seite verbringen, finden laut Google-Interpretation den Content interessant. Daher belohnt Google eine hohe Verweildauer auch mit besseren Rankings.

7. Keywords und Title-Tag

Die Analyse der Daten zeigte, dass bei der Mehrheit der Seiten die Keywords und der Title-Tag übereinstimmten. Jedoch stellten die Experten fest, dass gerade bei den Top-Rankings hart umkämpfter Suchbegriffe dieser Faktor weniger relevant wurde.

8. Kurze URL

Ein weiterer Punkt der Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking bei Google hat, ist die Länge der URL. Zwar sind die Auswirkungen nicht so groß, dennoch werden kürzere URLs bevorzugt. Gerade bei sehr umkämpften Themen könnte eine kurze URL einen entscheidenden Vorteil bringen.

9. Strukturierte Daten

Letztendlich ist Google eine statistische Suchmaschine und müsste daher eigentlich strukturierte Daten, wie sie Schema.org vorgibt, beim Ranking bevorzugen. Dem ist aber laut Analyse der Experten nicht so. Dennoch bevorzugt Google oftmals strukturierte Daten bei der Ausgabe in den Suchmaschinen, wodurch die Sichtbarkeit steigt und höhere Klickzahlen erreicht werden.

10. HTML-Datei

Über den Zusammenhang von großen HTML-Dateien und einem Ranking-Nachteil wurde immer wieder diskutiert, nun herrscht Klarheit: Die Auswertung zeigt eindeutig keine negativen Auswirkungen von größeren HTML-Dateien auf das Ranking einer Domain.

11. Autorität der Unterseiten

Ausgewertet wurde auch die Autorität der Unterseiten einer jeden Domain. Diese korreliert jedoch nur schwach mit dem Ranking der Website. Berücksichtigt wurden mit dem Ahrefs-URL-Rating-Tool interne als auch externe Links, welche zur Stärkung der jeweiligen Unterseite gesetzt wurden.

12. Ladezeiten der Website spielt kaum eine Rolle

Laut den SEO-Experten sind die Ladezeiten einer Website derzeit kein entscheidender Rankingfaktor. Obwohl Google immer wieder die Wichtigkeit schneller Ladezeiten betont, zeigte die Auswertung der 11,8 Millionen Daten, dass auch langsame Internetseiten auf den vordersten Plätzen zu finden waren. Wie Google die Ladegeschwindigkeit einer Website einstuft, lässt sich einfach und kostenlos mit dem Tool Google PageSpeed Insights abfragen.

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