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Tippspiel-Studie

Männer wollen sich mit Sportwetten messen

Wer wird diese Saison Deutscher Fußballmeister? Welches Team siegt wie hoch? Mit diesen und ähnlichen Wetten auf Fußballspiele messen sich Männer regelmäßig. Wissenschaftler haben nun untersucht, warum sich gerade Männer so gerne bei Sportwetten messen.

Mainz (Deutschland). Sobald der Ball auf dem Bundesliga-Rasen rollt, starten wieder überall in Deutschland die Tipprunden und Online-Wetten. Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität aus Mainz haben sich dazu angeschaut, warum so viele Menschen gerne auf Sportergebnisse wetten, wie sie ihre Informationen sammeln, welche Strategien sie beim Tippen verfolgen und welche davon zum Erfolg führen.

Studienleiter Michael Sülflow vom Institut für PublizistikInstitut für Publizistik erklärt: „Wir haben beobachtet, dass Tippspiele immer beliebter werden.“ Dies deckt sich auch mit einer repräsentativen Studie des Digitalverbands Bitkom, die herausfand, dass immer mehr Menschen zu großen Veranstaltungen wie die Fußball EM oder Fußball-WM Sportwetten platzieren. Diesen Trend kann auch das Portal Sportwetten.net bestätigen. „So ist die Idee für unsere aktuelle Untersuchung entstanden“, erklärt Sülflow weiter.

Wissenschaftler starten eigene Wettrunde

Auf einem Tippportal für private Wetten richteten die Wissenschaftler eine Tipprunde ein. Daran nahmen etwa 300 Menschen teil, von denen rund 60 Prozent Männer und 40 Prozent Frauen waren. „Diese Verteilung Geschlechterverteilung entspricht den Erwartungen bei solchen Wettgemeinschaften“, so Sülflow. Die Wissenschaftler haben die Teilnehmer zudem vor, während und nach der Tipprunde online unter anderem zu ihrer Mediennutzung, ihrer Motivation und ihrer Strategie befragt.

Die Auswertung bestätigte ältere Untersuchungen zu diesem Thema. Die meisten Teilnehmer machen einfach aus Spaß mit und um ein gemeinsames Gesprächsthema mit Freunden, Bekannten und Kollegen zu haben. „Vor allem die Männer machen jedoch bei solchen Wetten mit, weil sie sich mit anderen messen wollen“, erklärt Sülflow weiter.

Information ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Auswertung der Wettgruppe zeigte zudem, dass fußballbezogene Medieninhalte während der wissenschaftlichen Tipprunde deutlich häufiger konsumiert wurden. Bei den Teilnehmern, die sich sonst gar nicht für Fußball interessierten, verdreifachte sich sogar die fachbezogene Mediennutzung. Dies hatte auch großen Einfluss auf den Wetterfolg: „Wer sich mehr über Fußball informierte, schnitt auch besser ab.“

Unterscheidet man die selbsternannten Experten von den Laien, so lagen die Experten beim Tippen auf exakte Ergebnisse oder Tendenzen meist klar vorne. Laien hörten eher auf ihr Bauchgefühl und gaben ihre Wette intuitiv ab. Aber auch diese Strategie geht auf, denn Experten werten in der Fülle der Informationen oftmals einige falsch oder gewichten diese zu sehr/wenig.

Drei Strategien kamen zum Einsatz

Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Wettgemeinschaft im Wesentlichen auf eine von drei Strategien setzte.

  • Experten-Strategie, die Infos aus Medien und letzte Spielergebnisse bezog.
  • Daten-Strategie, die sich meist an Wettquoten orientiert.
  • Sympathie-Strategie, die auf das Aussehen von Spielern, etc. setzt.

Dabei stellte sich heraus, dass die Sympathie-Strategie am schlechtesten abschnitt. Eine Kombination aus der Experten- und der Daten-Strategie stellte sich als erfolgreichsten heraus. Möglichst viele Fußballspiele zu sehen und sich bei seinem Tipp an die Wettquoten großer Sportwetten-Portale zu halten, hat statistisch gesehen die größten Chancen zum Erfolg, so die Wissenschaftler.

Übertragbare Studienergebnisse

Die Ergebnisse dieser Untersuchung lassen sich natürlich nicht nur auf private Tipprunden zum Spaß, sondern auch auf Sportwetten mit realen Einsätzen übertragen. Wer dies einmal ausprobieren möchte, der kann sich auf www.sportwetten.net/bonus/bwin-bonus/ einen Startbonus für seine Sportwette sichern und die Kombinationsstrategie selbst einmal testen.

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