INSA-Studie 50+

Treppenlifte gewinnen mehr und mehr an Akzeptanz

Dennis L.

Immer mehr Menschen können sich den Einbau eines Treppenlifts in den eigenen vier Wänden vorstellen. Laut aktueller Studie liegt dies daran, dass immer mehr Menschen im Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchten. Vor einigen Jahren war dieser Trend so noch nicht abzusehen.

Berlin (Deutschland). Die Gesellschaft in der Bundesrepublik wird immer älter und immer mehr Menschen wünschen sich im Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können. Jedoch sind diese oftmals nicht barrierefrei und stellen Betroffene oftmals vor große Probleme. Aus diesem Grund ist die Akzeptanz von Treppenliften in den letzten Jahren auch signifikant gestiegen.

Die INSA-Studie 50+ hat hierzu umfangreiche Daten von über 3.000 Personen erhoben. Im Fokus der Studie stand diesmal das Thema Treppen und Treppenlifte. Demnach empfindet rund jeder Zweite im hohen Alter Treppen als bauliche Barriere und rund jeder Fünfte gibt an, dass das Treppensteigen zunehmend Schmerzen bereitet. In direkter Folgen gaben 19 Prozent der Befragten an, dass Treppensteigen möglichst zu meiden bzw. Sogar darauf zu verzichten.

Treppenlifte sind bereits recht verbreitet

Die Auswertung der Umfrage ergab zudem, dass fast jeder Dritte (29 Prozent) der Befragten im näheren Umfeld jemanden kennt, der bereits einen Treppenlift besitzt. Die Studie unterschied bei der Befragung aber nicht nach den unterschiedlichen Treppenlifttypen, welche auf „Treppenlift direkt“, einem Portal für Treppenlifte ausführlich beschrieben und die jeweiligen Unterschiede erklärt werden.

Zudem gaben 28 Prozent der befragten Personen an, dass sie sich einen Treppenlift als Alltagshilfe vorstellen können. Rund ein Prozent besitzt bereits sogar einen Treppenlift. Überraschend ist, dass in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren sich mehr Menschen einen Treppenlift anschaffen wollen als in der Altersgruppe ab 70 Jahren.

Die einfache Bedienbarkeit ist rund 69 Prozent der Befragten sehr wichtig. Dicht gefolgt von der Qualität und der Langlebigkeit (67 Prozent) und der persönlichen und individuellen Beratung (60 Prozent).

Treppenlift: Kosten und Bezuschussung

Die Studie fand zudem heraus, dass rund ein Fünftel der Befragten die Anschaffungs- und Umbaukosten, die im Zusammenhang mit einem Treppenlift stehen, bereits kennen. Die hohen Anschaffungskosten sind aber auch für rund 41 Prozent der befragten Personen ein Grund, auf die Anschaffung eines Treppenlifts zu verzichten. Laut Studie wissen jedoch nur etwa acht Prozent, dass ein Treppenlift von Pflegekassen und anderen Institutionen bezuschusst wird.

„Die unterschiedlichen Möglichkeiten für Zuschüsse müssen noch transparenter kommuniziert werden“, betont Harald Seick, Geschäftsführer und Firmengründer der Treppenliftfirma Lifta GmbH. „Denn häu­fig wird ein Treppenlift durch die finanzielle Hilfestellung zu ei­nem erschwinglichen Alltagshelfer, von dem jeder profitieren kann.“

Aber obwohl die Anschaffungskosten trotz Förderung und Zuschüssen für viele Menschen immer noch recht hoch sind, wird im Kosten-Nutzenvergleich die Anschaffung dennoch sehr hoch angesehen. Damit ordnet sich der Treppenlift laut Befragung direkt hinter dem Kosten-Nutzenvergleich eines mobilen Pflegedienstes ein.

Spannend & Interessant
VGWortpixel