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Rätsel gelöst

Woher kommt das Geräusch beim Fingerknacken?

Woher kommt das Geräusch beim Fingerknacken?

Wie entsteht das Geräusch, wenn man mit den Fingern knackt und ist das Fingerknacken schädlich oder nicht? Diese Frage ist nun endlich beantwortet.

Sicherlich gibt in der Wissenschaft erheblich wichtiger Fragen als den Ursprung des Fingerknackens, aber das Rätsel nach dem Ursprung des Geräusches und nach der Schädlichkeit stehen schon viele Jahre offen im Raum. Nun haben Wissenschaftler aus Frankreich und den U.S.A. endlich eine Antwort gefunden.

Demnach entsteht das Geräusch beim Fingerknacken, wenn eine sogenannte Kavitationsblase in der Flüssigkeit des Fingergelenks zerbricht. „Es kann auch sein, dass gleich mehrere der mikroskopisch kleinen Blasen zerbrechen, jedoch reich für das Geräusch bereits eine Einzige“, erklärt Professor Abdul Barakat von der Pariser Ecole Polytechnique.

Um den wahren Ursprung des Knackgeräusches zu finden, haben die Wissenschaftler ein mathematisches Modell in Kombination mit einer geometrischen Darstellung des Gelenkt benutzt.

Der Verdacht der Kavitationsblasen bestand schon früher

Bereits im Jahr 1971 haben damalige Wissenschaftler vermutet, dass das Knacken in den Fingern durch die Kavitationsblase entsteht. Jedoch hatten spätere Forschungen gezeigt, dass nach dem Knacken immer noch Blasen in der Gelenkflüssigkeit waren.

Die neusten Forschungen zeigen nun, dass die Blasen definitiv das Geräusch erzeugen – selbst, wenn nur ein der der Blasen zerbrechen, so die beteiligten Wissenschaftler der Stanford University.

Ältere Forschungen haben zudem gezeigt, dass nicht jeder Finger eines jeden Menschen das Knacken hervorrufen kann. Zudem kann das Knackgeräusch in den Fingern frühestens nach etwa 20 Minuten wiederholt werden. Medizinisch gesehen halten es die Wissenschaftler für wenig bedenklich: Es ist weder nützlich noch kann es Schäden hervorrufen.

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