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Bürger werden immer dicker

Die Zahl der fettleibigen US-Bürger nimmt immer weiter zu

Es sind alarmierende Zahlen: Immer mehr US-Bürger sind extrem übergewichtig. Mittlerweile leiden auch schon rund sechs Prozent der Kinder unter extremer Fettleibigkeit – Tendenz steigend.

Atlanta (U.S.A.). Eine Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde CDC ergab, dass derzeit rund 40 Prozent der Frauen, 35 Prozent der Männer und 17 Prozent der Kinder und Jugendlichen in den U.S.A. fettleibig sind. Eine weitere Studie belegt zudem, dass die Zahl der Fettleibigen in den U.S.A. weiter zunehmen wird.

Als Grundlage nahem die Gesundheitsbehörde den sogenannten Body-Mass-Index. Als fettleibig gilt, wer laut dem Index einen Wert von 30 oder mehr hat. Als schwer fettleibig zählt, wer einen Wert von 40 oder mehr hat. Dies sind bereits fünf Prozent der Männer, knapp zehn Prozent aller Frauen und fast sechs Prozent aller Kinder. Zudem ist gut ein Drittel aller US-Bürger übergewichtig.

Es wird mehr an Behandlungen als an Vorsorge geforscht

Die Studien wurden im Fachmagazin Journal of the American Medical Association veröffentlicht. Der Chef-Redakteur Howard Bauchner beklagt zudem, dass sich die medizinische Forschung bisher zu sehr auf Behandlungsmöglichkeiten von Fettleibigkeit konzentriert habe. Viel wichtiger sei es jedoch, Vorsorgeprogramme in Schulen und anderen Einrichtungen anzubieten. Er würde sich zudem eine Zusammenarbeit mit der Nahrungsmittelindustrie wünschen. Nur so könne man die Ernährungsgewohnheiten der amerikanischen Bevölkerung ändern.

Immerhin ist Fettleibigkeit heute schon die häufigste vorzeitige Todesursache in den U.S.A., an der jährlich etwa 500.000 Menschen sterben.

1 Kommentar

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Es liegt am Geldbeutel. Gesund essen ist teuer. Kohlenhydrate sind billiger als Vitamine und Proteine.
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