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Neue Quanten-Gleichung

Ein Universum ohne Urknall, Dunkle Materie und Dunkle Energie

Ägyptische und kanadische Wissenschaftler haben eine neue Quanten-Gleichung aufgestellt, die ein Universum ohne Urknall, ohne Dunkle Materie und ohne Dunkle Energie erklären kann. Neuste astronomische Beobachtungen stützen die neue Theorie.

Benha (Ägypten). Die bisherige Theorie, die in der Fachwelt weitgehend anerkannt ist, geht davon aus, dass unser Universum vor rund 13,8 Milliarden Jahren mit dem Urknall entstanden ist und sich seit dem ausbreitet. Nun haben Ahmed Farag Ali und seine Kollegen von der ägyptischen Benha Universität, der Zewail City of Science and Technology in Gizeh und der Lethbridge Universität in Kanada eine neue Quanten-Gleichung aufgestellt, die ein Universum ohne Urknall erklärt und dabei völlig ohne Dunkle Materie und Dunkle Energie auskommt.

Probleme der Urknall-Theorie

Auch wenn die Urknall-Theorie die am meisten anerkannteste Theorie zur Entstehung des Universum ist, so bringt sie doch einige Probleme mit sich. So kann die Urknall-Theorie nur erklären, was unmittelbar nach dem Urknall passierte, nicht aber, was zum Zeitpunkt des Urknall, geschweige denn was davor passierte. Die Problematik bei den Erklärungsversuchen nach einem Davor ist, dass hier die Gesetze der Physik zusammenbrechen, denn die Urknall-Theorie geht davon aus, dass zum Zeitpunkt des Urknalls alle vier physikalischen Grundkräfte in einer Kraft vereint waren. Wie diese Kraft aussieht und sich auf die Umgebung auswirkt haben könnte ist allerdings völlig unklar.

Das Universum war schon immer da

Sollte Ahmed Farag Ali und seinen Kollegen mit Ihrer neuen Theorie recht haben, war das Universum schon immer da. Die neue Quanten-Gleichung beruht auf der Grundlage der Arbeit des amerikanischen Quantenphysikers David Bohm mit seiner Theorie zu den Quantenbahnen (den sogenannten bohmschen Trajektorien). Hierbei handelt es sich um eine Quanten-Alternative zu klassischen Geodäten, also der Verbindung zweier Punkte im gekrümmten Raum.

Die neue Gleichung widerspricht der Urknall-Theorie, denn sie sagt keinen Big Bang oder Big Crunch (das Zusammenziehen des Universum) vorher. Der Unterschied zu klassischen Geodäten und der neuen Gleichung liegt darin, dass klassische Geodäten sich kreuzen (können) und genau an diesen Kreuzungspunkten Singularitäten entstehen. Nach der neuen Theorie kreuzen sich die bohmschen Bahnen allerdings nie und es entstehen folglich auch keine Singularitäten.

Und tatsächlich stützen neuste astronomische Beobachtungen die neue Theorie bereits.

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