Galileo-Infrarotdaten

Ammoniak-Spuren auf Jupitermond Europa

Jupitermond Europa
Europas Oberfläche ist von langen Rücken und Bruchlinien durchzogen, die wie Nähte im Eis wirken. In solchen Zonen könnten Brinen kurzzeitig anfrieren und chemische Spuren zurücklassen, die Ferninstrumente aus dem Orbit erkennen. Ammoniak gilt dabei als besonders empfindlicher Marker, weil er sich an der Oberfläche nur begrenzt hält. Die spannende Frage ist, ob solche Signale einen aktuellen Stofftransport aus der Tiefe anzeigen oder nur ein geochemisches Nachglühen vergangener Aktivität sind.