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Mumien-Fund

Archäologen öffnen 3.500 Jahre alten Sarkophag

Archäologen haben in der Totenstadt Al-Asasif erstmalig vor Vertretern der internationalen Presse einen Sarkophag geöffnet. Zum Vorschein kam eine über 3.500 Jahre alte Mumie, dessen Identität nun geklärt werden soll.

Luxor (Ägypten). Ein Team aus ägyptischen und französischen Archäologen haben in der Totenstadt Al-Asasif eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Nach Monaten harter Arbeit stießen sie auf ein bisher unbekanntes antikes Grab aus dem Mittleren Reich (2137 bis 1781 vor Chr.) in dem sie neben zahlreichen Grabbeigaben und Wandverzierungen auch zwei Sarkophage aus der 18. Dynastie entdeckten.

Der ägyptische Altertümerminister Chaled al-Anani verkündete den sensationellen Fund der antiken Grabstätte und berichtete von den Wandmalereien, die den Toten mit seiner Familie zeigen und über die zahlreichen Grabbeilagen wie Statuen und rund 1.000 Uschabtis, kleine Begräbnisfiguren aus Holz, Lehm und Stein.

300 Meter Schutt und Trümmer

Bis die Archäologen das antike Grab entdeckten, war es jedoch ein langer und harter Weg. Sie arbeiteten sich mühevoll durch 300 Meter Schutt und Trümmer und stoßen dabei immer wieder auf Skelette und Schädel bis sie endlich die Grabkammer erreichten. In der Totenstadt Al-Asasif wurden hochrangige Beamte der Pharaonen und Adelige bestattet. Aus diesem Grund war die lange und harte wert, so die Archäologen.

Wer ist die Mumie im Sarkophag?

Das Grab, in dem die zwei Sarkophage gefunden wurden, gehörte dem damaligen obersten Mumifizierer am Mut-Tempel der Karnak-Anlage. In dem vor den Augen der Medien geöffneten Medien geöffneten Sarkophag befand sie die 3.500 Jahre alte Mumie einer Frau. Ob es sich dabei um die Frau des obersten Mumifizierer handelt, wird jetzt untersucht. Es ist das erste Mal, dass ein Sarkophag vor den Augen der internationalen Presse geöffnet wurde. Der erste Sarkophag wurde hingegen bereits ohne Medienvertreter im Vorfeld geöffnet.

2 Kommentare

Ursula Sabisch
Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne würde meine Person die Wandmalereien oder ähnliche Aufzeichnungen via Internet sehen, um diese studieren zu können. Es muss eine Hinterlassenschaft aus jener Zeit, Epoche oder Dynastie existieren, die auf meine Person für diese Zeit zurückzuführen ist. Vielen Dank im Voraus. MfG U. Sabisch

Lübeck, 27.11.2018
Yannick
Frau Sabisch,
ich habe jetzt ein wenig über Sie recherchiert und ich verstehe einfach nicht, welche ***** Sie nehmen. Bitte geben Sie mir einen Tipp! Anders kann ich mir das, was Sie schreiben, nicht erklären. Aber ich würde mich gern für ein konstruktives Gespräch bereiterklären. Ich möchte es... schlicht und ergreifend, einfach verstehen.
LG Yannick
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