Von: Dennis L.
Umfangreiche Studie

Vakuum-Erektionshilfen helfen bei Impotenz

US-amerikanische Wissenschaftler haben die Wirksamkeit von Vakuum-Erektionshilfen bei Männern untersucht und kamen zu dem Entschluss, dass diese in vielen Fällen zu Verbesserungen der Symptome führen und so nicht immer gleich Medikamente verschrieben werden müssen.

Vakuum-Erektionshilfen helfen bei Impotenz
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Camden (U.S.A.) Das Forscherteam um Daniel Brison von der Facey Medical Group und vom Cooper Universitätsspital in Camden haben in einer Großstudie bei 6.000 impotenten Männern die Wirkung von Vakuum-Erektionshilfen (auch Penispumpen genannt) untersucht.

Die Forschungsergebnisse lassen einen klaren Schluss zu: Eine medizinische Erektionshilfe ist für impotente Männer mit erektiler Dysfunktion, also einer langfristigen Erektionsstörung, eine attraktive Alternative zu Medikamenten oder anderen, teils gefährlichen Hilfsmitteln, wie die Forscher im Fachmagazin der National Institutes of Health berichten.

Hohe Zufriedenheit bei den Männern und ihren Partnern

„Die Erektionshilfe hat sich bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion als wirksam erwiesen und sollte als attraktive Therapie angesehen werden“, so die Forscher. Rund 98 Prozent der Männer und 85 Prozent der Partner waren mit dem Ergebnis zufrieden.

Wie die Forscher berichten, sind solche Erektionshilfen generell sicher zu handhaben und bei den Männern mit Impotenz kam es bei der Anwendung zu keinerlei Unverträglichkeiten.

Penispumpen als First-Line-Therapie

„Die Vakuum-Erektionshilfen haben sich in der Behandlung der durch unterschiedliche Ursachen bedingten erektilen Dysfunktion als wirksam erwiesen“, so Brison. So spricht er sich dafür aus, Penispumpen als Secend-Line-Therapie einzusetzen.

In bestimmten Fällen wäre sogar eine First-Line-Therapie sinnvoll. Beispielsweise bei Männern nach der Penisrehabilitation nach einer Prostatektomie oder bei Patienten, bei denen eine Anwendung von PDE5i nicht möglich ist.

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